News für Patienten
Optimale Patientenversorgung im OcuNet Qualitätsnetzwerk
16.09.2008 11:21
Qualität im Auge
In der OcuNet Gruppe sind große augenchirurgische Zentren zusammengeschlossen. Gemeinsam führen sie z.B. rund 10 % aller Operationen des Grauen Stars durch. Zum Spektrum zählen ausserdem Operationen des Grünen Stars, Schieloperationen, Netzhaut- und Glaskörpereingriffe. Operative Eingriffe zur Behandlung von Fehlsichtigkeit werden in Augenlaserzentren durchgeführt. Im Interesse optimaler Patientenversorgung realisieren die der OcuNet Gruppe angeschlossenen Augenärzte gemeinsame Qualitätsprojekte, die weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehen.
Struktur- und Prozessqualität
OcuNet Einrichtungen –
Zentren wie Praxen – realisieren gemeinsam einrichtungsübergreifende
Qualitätsstandards. Ganz überwiegend ist die relevante Qualitätsnorm dabei die
DIN EN ISO 9000:2001, die zunehmend auch in der Medizin Anwendung findet. Ein
Patient, der sich in einer zertifizierten ärztlichen OcuNet Einrichtung
behandeln lässt, hat die Sicherheit, dass die Qualität von Organisation,
Prozessen, Strukturen und Arbeitsabläufen laufend überprüft und permanent
optimiert wird. Und in alle Betrachtungen fließen natürlich die Patientenwünsche
mit ein.
Ergebnisqualität auf Basis von Routinedaten
In der OcuNet
Gruppe wird eine Datenbank mit Ergebnisdaten gepflegt. Behandelnde Augenärzte
und Operationszentren erfassen dazu Daten aus der Voruntersuchung, der Operation
und der Nachuntersuchung. In aufbereiteter Form werden die Ergebnisse den Ärzten
zur Verfügung gestellt, die sie für die laufende Qualitätskontrolle nutzen, so
dass ggf. schnell korrigierend eingegriffen werden kann. Selbstverständlich sind
alle Patientendaten anonymisiert, so dass kein Bezug zur Person hergestellt
werden kann.
Standards der operativen Versorgung
Häufig gibt es keine
unter den Medizinern allgemein anerkannten Kriterien für den Erfolg einer
Operation oder Behandlung. Der Patient hat keine Vergleichsmöglichkeiten, er
weiß nur um die Verbesserung bei der eigenen Sehfähigkeit. Um einen Maßstab für
die Vergleichbarkeit zu schaffen, hat die OcuNet Gruppe Qualitätsindikatoren
entwickelt, die Basis der Datenbank für die Auswertung von Operationsdaten sind.
Kooperation zwischen operativen und nicht-operativ tätigen
Augenärzten
OcuNet hat Vernetzungsstrukturen für chirurgische OcuNet
Zentren und primär nicht-operierende OcuNet Praxen geschaffen: Die
Qualitätszirkel sind dabei die institutionelle Klammer. In Qualitätszirkeln
arbeiten OcuNet Zentren und OcuNet Praxen auf regionaler Ebene zusammen, um ein
einheitliches Qualitätsmanagement zu etablieren. Die OcuNet Zentrale koordiniert
diese Kooperation. Ziel ist insbesondere eine standardisierte Schnittstelle und
damit die Verzahnung zwischen der Versorgung vor, während und nach einer
Operation. So werden ein permanenter Austausch und eine enge Zusammenarbeit
aller Beteiligten im Interesse einer optimalen Patientenversorgung
erreicht.
OcuNet Einrichtungen setzen sich dafür ein, dass neue
Operations- und Behandlungsverfahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen
Krankenkassen kommen und so allen Patienten offen stehen. Dazu müssen zu den
Verfahren aufwändige Studien durchgeführt werden, mit denen die für das
Zulassungsverfahren erforderlichen Daten erhoben werden.
weiter Infos unter http://www.ocunet.de/ocunet/mainfranken.html
